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Feuerwehrthemen
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- Warum Feuerwehr
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Wir leben im ländlichen Raum, der mit seiner teilweise alten Bausubstanz und Scheunen besonders brandgefährdet ist. Was ist wenn es plötzlich brennt, wenn jede Minute zählt, die örtliche Feuerwehr dann nicht einsatzfähig ist? Auf Grund der veränderten Arbeitsverhältnisse und der Verlagerung von Arbeitsplätzen in die Nähe der Oberzentren wird es auch für größere Gemeinden immer schwieriger, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren, vor allem tagsüber, abzusichern.
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- Rauchmelder
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Ohne Rauchwarnmelder ist Versicherungsschutz gefährdet
Im Rahmen von Hausrats- und Gebäudeversicherungen ist in der Regel, dass ein Versicherungsschutz nur dann besteht, wenn alle behördlichen und gesetzlichen Auflagen erfüllt sind. Versicherungsgesellschaften können eine Schadensregulierung verweigern oder kürzen, wenn durch einen Brand ohne Rauchmelder der Schaden vergrößert wurde.
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Die meisten Brandopfer sterben durch Rauchvergiftung !
Noch immer sterben bundesweit jährlich mehr als 600 Menschen bei Haus- und Wohnungsbränden. 2/3 dieser Brände entstehen nachts, wenn die Bewohner schlafen. Dabei sterben die Brandopfer nicht durch die Flammen, sondern an den Folgen einer Rauchvergiftung. Diese Rauchtoten hatten im Schlaf keine Chance, weil dichter Rauch sich sekundenschnell ausbreitet und bereits wenige Atemzüge zum Tode führen können. Ein Rauchmelder warnt rechtzeitig – auch im Schlaf! Mit einem durchdringenden Alarmton verschafft das kleine Gerät die nötige Zeit um dem Feuer zu entkommen, die Feuerwehr zu rufen oder möglicherweise den Brand selbst zu löschen.
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Die gängigsten Brandmelder sind die optischen bzw. photoelektrischen Rauchmelder. Diese arbeiten nach dem Streulichtverfahren: Klare Luft reflektiert praktisch kein Licht. Befinden sich aber Rauchpartikel in der Luft und somit in der optischen Kammer (1) des Rauchmelders, so wird ein von einer Infrarotdiode (LED, 5) ausgesandter Prüflichtstrahl an den Rauchpartikeln gestreut. Ein Teil dieses Streulichtes fällt dann auf einen lichtempfindlichen Sensor (Fotodiode, 4), der nicht direkt vom Lichtstrahl beleuchtet wird, und der Rauchmelder spricht an. Ohne (Rauch-) Partikel in der Luft kann der Prüflichtstrahl die Fotodiode nicht erreichen, die Beleuchtung des Sensors durch von den Gehäusewänden reflektiertes Licht der Leuchtdiode oder von außen eindringendes Fremdlicht wird durch das Labyrinth aus schwarzem, nicht reflektierendem Material verhindert. Optische Rauchmelder werden bevorzugt angewendet, wenn mit vorwiegend kaltem Rauch bei Brandausbruch (Schwelbrand) zu rechnen ist.
Bei einem Lasermelder wird statt einer einfachen Leuchtdiode (LED) mit einer sehr hellen Laserdiode gearbeitet. Dieses System erkennt schon geringste Partikel-Einstreuungen.
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Wer weckt mich, wenn nachts ein Feuer ausbricht?
In Deutschland 50% verlassen sich die Menschen darauf, dass sie von ihren Nachbarn benachrichtigt werden, ein Viertel vertraut auf ein wachsames Haustier. Tatsache ist, dass die meisten Brände nachts und unbemerkt entstehen. Da muss man sich die Frage stellen, wieso gerade der Nachbar einen Brand in ihrem Haus bemerken sollte, wenn sie diesen noch nicht mal selber bemerken? Ein Rauchmelder alarmiert Sie (auch nachts) — und gibt Ihnen und Ihrer Familie die Chance, das Haus oder die Wohnung rechtzeitig zu verlassen.
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- Hydranten
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Hydranten dienen der Wasserentnahme aus dem öffentlichen Leitungswassernetz. Unterschieden werden Über- und Unterflurhydranten.
Überflurhydranten sind oberirdisch fest installiert und an ihrer Hydrantensäule zu erkennen. Sie haben ein oder mehrere Abgänge, zumeist in der Größe des B-Schlauches.
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Unterflurhydranten befinden sich meistens in der Farbahndecke oder eingelassen im Bürgersteig. Der Vorteil gegenüber dem Überflurhydranten liegt auf der Hand. Da er befahren werden kann stellt er kein Hindernis da und kann fast an jedem Ort installiert werden. Eine Wasserentnahme erfolgt durch ein Standrohr, welches in den Hydranten gedreht wird. Allerdings hat dieser Hydrantentyp auch mehrere Nachteile. Zum einen wird er oft zugeparkt oder mit Schmutz, Eis und Schnee verdeckt. In den kalten Jahreszeiten kommt noch dazu, dass sich oftmals Eisschichten innerhalb der Hydrantenvorrichtung bilden, bei einem defekten Wasserablauf und dieser dann nicht genutzt werden kann.
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Es gibt Überflurhydranten, deren Anschlüsse mittels eines Metallschildes geschützt sind. Diese Hydranten nennt man Fallmantelhydranten. Die Armaturen und Abgänge sind durch dieses Schutzblech vor Beschädigungen und Schmutz geschützt.
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Jeder Bürger sollte darauf achten, dass er keine Hydranten mit seinem Fahrzeugen zuparkt. Schließlich benötigt die Feuerwehr die Hydranten, um im Brandfall schnell genügend Löschwasser zu bekommen. Ist ein Hydrant nicht zugänglich, kann dies zu ernsthaften Verzögerungen im Einsatzablauf führen. Eine Erhöhung des Sachschadens und sogar die Gefährdung von Menschenleben könnte dann die Folge sein.
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Zu erkennen sind diese im Boden eingelassenen Wasseranschlüsse an den ovalen Verschlussplatten mit der Aufschrift Hydrant sowie an den rechteckigen, rot umrandeten ,H’-Hinweisschildern, die den Feuerwehrleuten die genaue Lage des Hydranten beschreiben. Wer Hydranten zuparkt, riskiert, dass sein Fahrzeug abgeschleppt wird oder im Notfall sogar beschädigt wird. Im Übrigen kommt für die Schäden, die an einem falsch geparktem Fahrzeug entstehen, weder die Feuerwehr auf, noch die Gemeinde. Der Schaden muss durch den Verursacher (dem Fahrzeughalter) selbst getragen werden.
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Damit so etwas nicht passiert, werden in der Regel zweimal im die Hydranten von der Feuerwehr gespült und auf ihre Funktion kontrolliert. Im Herbst werden zudem Plastikfolien zwischen dem Hydrantenschacht und dem Hydrantendeckel gelegt, damit letzterer sich bei Frost leichter abheben lässt. Schäden an den Hydranten werden notiert und an den Betreiber des Trinkwassernetzes gemeldet, der diese dann sehr schnell behebt.
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Hydranten die an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen und somit unter Druck stehen, sind immer grau. Sollten sie zumindest, damit der Maschinist weiß, dass diese Löschwasserentnahmestelle unter Druck steht. Hydranten die als Löschwasserentnahmestelle dienen und nicht unter Druck stehen (wie Z.B. Bäche, Seen oder Löschwasserbrunnen), sind immer rot.
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- Amaturen
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Hohlstrahlrohr: Bei Hohlstrahlrohren wird das Wasser durch eine ringförmige Düse geleitet, so dass ein hohler Wasserstrahl entsteht, der jedoch durch bestimmte Techniken wie einen festen oder rotierenden Zahnkranz mit Tropfen gefüllt werden kann, was eine bessere Wasserverteilung und somit auch eine wirkungsvollere Rauchgaskühlung zulässt. Ein Vollstrahl aus einer solchen Ringstrahldüse ist stabiler als ein herkömmlicher Vollstrahl und erreicht eine höhere Wurfweite.
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Mehrzweckstrahlrohr: Mehrzweckstrahlrohre sind spezielle Armaturen der Feuerwehr zur Löschmittelabgabe (Wasser oder Wasser/Schaum-Gemische), die neben den Sonderstrahlrohren, Schaumrohren und Hohlstrahlrohren verwendet werden. Sie gibt es in den Nenngrößen B, C und D. Alle besitzen die Schaltmöglichkeiten Vollstrahl, Sprühstrahl und Halt (daher der Name Mehrzweckstrahlrohr).
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Mehrzweckstrahlrohr mit Mannschutzbrause: Bei diesem Strahlrohr handelt es sich um eine Erweiterung des Mehrzweckstrahlrohres. Neben den bereits oben genannten Funktionen besitzt dieses Strahlrohr eine Mannschutzbrause . Das heißt es gibt einen Drehkranz am vorderen Ende des Strahlrohres, durch welchen die Mannschutzbrause aktiviert wird und einen Wasserschild zum Schutz der Einsatzkräfte vor Hitzestrahlung bildet.
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Stützkrümmer: Der Stützkrümmer leitet beim Einsatz eines BM-Strahlrohrs die Rückstoßkraft des Wassers über die Schlauchleitung zum Boden und ermöglicht somit das Halten eines solchen Rohres mit 2 statt 3 Personen.
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Hydroschild: Das Hydoschild wird zur Abschirmung gegen Wärme, Flammen, Rauch und zum Niederschlagen von Dämpfen oder zum Schutz von Personen oder Objekten gegen Rauchentwicklung eingesetzt.
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Standrohr: Das Standrohr ermöglicht die Wasserentnahme aus dem öffentlichen Löschwasserversorgu ngsnetz über Unterflurhydranten.
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Saugkorb: Der Saugkorb befindet sich am Ende der Saugleitung, bei einer Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer.
Er erfüllt hier zwei Aufgaben: Zum einen verhindert er einen Eintritt von Verunreinigungen in den Förderstrom der Pumpe; zum Anderen ein Abreißen der Flüssigkeitssäule in der Saugleitung bei Unterbrechung des Pumpvorgangs und somit die Sicherstellung, dass die Saugleitung ständig mit Wasser gefüllt ist.
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Druckschläuche: Druckschläuche haben die Aufgabe, das Löschmittel Wasser oder Wasser/Schaum-Gemische über Wegstrecken zu fördern. In Europa hat sich zum Verbinden der Schläuche die Knaggenkupplung, auch Storz-Kupplung genannt, durchgesetzt. Von diesen Feuerwehrkupplungen leitet sich auch die Größenbenennung (A,B,C,D) ab. Ein Schlauch mit zB. der Bezeichnung Druckschlauch C-42-15 bezeichnet einen Schlauch mit mit Storz-Druckkuplungen der Größe C, Innendurchmesser 42mm und einer Länge von 15m.
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Verteiler: Der Verteiler dient dem Verteilen des Löschmittels von einer Zuleitung auf mehrere Schlauchleitungen oder in Sonderfällen auch dem Sammeln von Löschwasserströmen aus mehreren Leitungen.
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