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Kreisjugendfeuerwehrzeltlager 2010
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Die Jugendfeuerwehr Amt Hürup war vom 06.08.2010 bis 12.08.2010, im Zeltlager der Kreisjungendfeuerwehr Schleswig-Flensburg. Rund 400 Kameradinnen und Kameraden aus 21 Jugendfeuerwehren des Landkreises und der Stadt Flensburg hatten viel Spaß und Aktion. Hier erfahrt Ihr alles über die Erlebnisse der Jugendlichen und des Betreuerteams.
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- Freitag
- Samstag
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Tag 2, Samstag, 07. August 2010
Ralf Hansen, unser Kreisjugendfeuerwehrwart und der stellvertretende Kreisbrandmeister Bernd Waschnick eröffneten um 09.00 Uhr offiziell das Zeltlager.
Danach war die Schwimmprüfung angesagt. Alle die außerhalb des Nichtschwimmerbereiches ihren Spaß haben wollten, mussten vor der DLRG ihr Können beweisen. Die erfolgreiche Abnahme der Prüfung wurde dann in unserem Lagerausweis eingetragen.
Jetzt konnten wir alle Angebote rund um den Lagersee nutzen. Davon machten wir auch gleich reichlich Gebrauch. Das Wettrennen gegen den Achter unserer Betreuer ging leider verloren. War auch irgendwie nicht fair, denn wir waren alle als Einzelkämpfer in unseren Kajaks angetreten.
Im Laufe des Tages folgten viele "Lagertaufen“ für die Neulinge. Nur Steffen Halbe und unser Jugendfeuerwehrwart "Plenky" konnten sich erfolgreich davor drücken.
Nach dem Antreten um 22.00 Uhr haben wir uns dann in die Zelte zurückgezogen.
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- Sonntag
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Tag 3, Sonntag, 08. August 2010
Der Kamerad Tim aus Langballig erhielt ein Ständchen vom gesamten Zeltdorf Vahrenheide und Frank, Annika sowie Ralf vom Lagerstab überreichten ihm ein Geburtstagsgeschenk.
Danach fanden die ersten Lagerspiele statt. Jedes Jahr wird eine Jugendfeuerwehr ausgelost, die diese Spiele organisiert. In diesem Jahr war die Jugendfeuerwehr Harrislee zuständig und hat sich für uns viele lustige, interessante und aktionsreiche Spiele ausgedacht.
Am Nachmittag wurde viel gebadet und zahlreiche Taufen wurden vollzogen. Jetzt erwischte es auch Steffen und "Plenky". Durch die freundliche Unterstützung der Kameraden der Jugendfeuerwehr Lindewitt gelang es uns, die beiden in voller Montur im See zu versenken.
Abends trafen wir uns mit dem gesamten Zeltdorf Vahrenheide am Lagerfeuerplatz zum Grillen und Stockbrot essen.
Leider mussten wir die geplante Nachtwanderung streichen, da wir eine Unwetterwarnung erhielten. In Windeseile wurde das Zeltdorf gesichert und der Pavillon abgebaut. Zum Glück blieb das Unwetter dann doch aus und wir hatten eine ruhige Nacht.
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- Montag
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Tag 4, Montag, 09. August 2010
Nachdem am Vormittag der zweite Teil der Lagerspiele durchgeführt wurde, stand der Nachmittag wieder zur freien Verfügung.
Am Abend ließ dann unser Jugendfeuerwehrwart das gesamt Dorf antreten und überbrachte uns eine Botschaft der Jugendfeuerwehr Lindewitt. Die Kameraden baten uns um Unterstützung bei einer Wasserschlacht gegen die Harrisleer Jugendfeuerwehr. Mit Begeisterung stimmten wir dem Plan zu, die Harrisleer in die Zange zu nehmen. Nachdem wir dann mit reichlich Wasserbomben ausgerüstet waren, zogen wir zusammen mit den Lindewittern in die Schlacht. Die flüssige und feuchte Auseinandersetzung konnten wir dann auch mit einem überragenden Sieg zu Ende bringen.
Beim abendlichen Antreten teilten uns die Betreuer dann mit, dass wir am Dienstag ausschlafen können und erst später geweckt werden.
In der Nacht schlichen wir uns dann aus dem Dorf und entwendeten den Harrisleern dann ihr Ortsschild. Alle Verhandlungen zur Rückgabe der Trophäe scheiterten an den unzureichenden Angeboten der Harrisleer, so dass zu befürchten ist, dass im nächsten Jahr der Kampf fortgesetzt wird.
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- Dienstag
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Tag 5, Dienstag, 10. August 2010
Nachdem wir alle so richtig ausschlafen konnten, stand der Tag zur freien Verfügung.
Am späten Nachmittag war dann Ordnungsdienst angesagt. Nicht weil wir darauf so scharf waren, sondern weil einer unserer Kameraden sich am Vortag nicht an festgelegte Regeln gehalten hat und wir das dann gemeinsam ausbaden mussten. Na ja, so schlimm war es dann letztlich nicht, denn Betreuer Henning aus Steinbergkirche hat das recht interessant und witzig gemacht.
Zum Abendessen gab es reichlich Pizza für alle und eigentlich wollten wir den Abend ruhig zu Ende bringen. Allerdings wurden wir von den Langballigern zum Wattfußball eingeladen und da lassen wir uns ja nicht zweimal bitten. Nach dem Abpfiff standen 24 schlammige Kinder unter der Dusche.
Zum abendlichen Antreten teilten uns dann die Betreuer mit, dass sie eine Bannmeile um das Betreuerzelt eingerichtet haben. Ohne Erlaubnis durften wir dann nicht mehr die Markierung überschreiten, die extra dafür ausgelegt wurde. Wir bezweifeln allerdings, ob diese Regelung für wirklich mehr Ruhe vor dem Betreuerzelt gesorgt hat, denn nun saßen wir im Halbkreis vor dieser Bannmeile und versuchten, ihnen weiter auf die Nerven zu gehen. Ätsch!
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- Mittwoch
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Tag 6, Mittwoch, 11. August 2010
Am Vormittag wurde ein gemeinsames Lagerfoto geschossen. Alle 400 Teilnehmer stellten sich am Deich auf und bildeten mit den Lager-T-Shirts dieses sowie der vergangenen Jahre die Schleswig-Holstein-Flagge.
Danach war dann eine Fahrradtour zum Maislabyrinth angesagt. Nach dem wir die Fahrräder in Empfang genommen hatten, setzten wir uns die gut 8 Kilometer in Bewegung. Am Labyrinth angekommen mussten wir dann feststellen, dass unsere Betreuer nicht immer so gute Organisationstalente sind. Der Irrgarten öffnete erst um 14.00 Uhr und unverrichteter Dinge mussten wir wieder zurück ins Zeltlager fahren.
Am Nachmittag konnten wir dann am feierlichen Ritual der Neptuntaufe teilnehmen. Nach einer Ansprache des Teufels erfolgte die Durchführung des maritimen Tauf-Zeremoniells durch Neptun und seine Gefolgschaft. Um in sein Reich aufgenommen zu werden, mussten wir einige seltsame Dinge tun, wie z.B. unappetitlich eingefärbten Saft trinken, nicht gerade leckeren Brei kosten, Füße küssen die in grün eingefärbten Kartoffelpüree steckten und stark riechenden, fettigen Fisch essen. Einige Aufgaben dieses Rituals kosteten uns doch einige Überwindungen aber letztlich wurde uns die Aufnahme in das Reich Neptuns in unseren Lagerpässen bescheinigt.
Am Abend erfolgte dann die Siegerehrung für den Zeltwettbewerb. Die Betreuer hatten am Anfang des Zeltlagers einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem letztlich das Team gewinnt, welches über die Tage ihr Zelt am ordentlichsten und saubersten hält. Souverän konnte sich dabei Zelt 7 durchsetzen. Natürlich besetzt mit Kameraden unserer Jugendfeuerwehr. Daniel, Malte, Matthias, Steffen, Christoph, Leon-Luca und Alexander bekamen jeder von der Jury, die sich u.a. aus den Mitgliedern des Lagerstabes zusammensetzte, einen Siegerpokal überreicht.
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- Donnerstag
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Tag 7, Donnerstag, 12. August 2010
Leider der letzte Tag im Zeltlager. Nachdem wir die Zelte geräumt und gesäubert hatten, wurden noch zahlreiche Gruppenbilder gemacht.
Zum Abschluss traten noch einmal alle Jugendfeuerwehren mit ihren Betreuern an. Unser Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Hansen nahm die Siegerehrung für die durchgeführten Lagerspiele durch, bei dem die Steinbergkirchner Kameradinnen und Kameraden Platz 2 und 3 belegten. Dann wurden die goldenen, silbernen und bronzefarbenen Mullbinden für die Jugendfeuerwehren vergeben, die am meisten die Sanitäter beschäftigt hatten. Platz drei ging an uns Hüruper, Platz zwei an die Langballiger und Platz eins belegten die Steinbergkirchner.
Dann wurde noch die Jugendwehr ausgelost, die im kommenden Jahr die Lagerspiele ausrichten soll. Hoch erfreut war die Jugendfeuerwehr im Amt Eggebek, dass die Glücksfee sie gezogen hatte.
Zum Abschluss wurden die Flaggen eingeholt und das Zeltlager 2010 wurde offiziell für beendet erklärt.
Wir freuen uns heute schon auf das nächste Zeltlager im kommenden Jahr.
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- Betreuer
- Lagerstab
- und was noch?
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Tja, da ist dann noch die goldene, silberne und bronzene Mullbinde. Angefangen hat das Ganze ja bereits am Freitag mit Nina. Sie wollte testen, ob es möglich ist, einen Pflasterstein mit einem Fußnagel zu bewegen. Hat nicht geklappt und so war sie dann die erste Verletzte in Vahrenheide. Es folgten noch weitere Verletzungen und Erkrankungen. Henning, Karsten und Plenky hatten alle Hände voll zu tun um Verbände zu wechseln, Salben aufzutragen oder Pflaster zu kleben. Der Sanitätsdienst des Zeltlagers musste sich schon fast eine externe Festplatte zulegen, um allein die Daten der Verletzten aus Steinbergkirche, Langballig und Hürup zu speichern. Zum Krankenhaus nach Otterndorf und Cuxhaven hätten wir schon fast einen Shuttle-Service einrichten können. Es grenzt schon fast an ein Wunder, dass wir zur Rückfahrt keinen liegenden Transport durchführen mussten. An dieser Stelle wünschen wir natürlich allen Verletzten sowie Erkrankten gute Besserung und möge der Kelch im nächsten Jahr an uns vorübergehen.
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Jugendfeuerwehr ist erst ab 10 Jahren, dass weiß doch jedes Kind. Was aber soll man machen, wenn Mutter und Vater beide als Betreuer ins Zeltlager fahren? Tja, dann muss der Bengel halt mit. Mit 7 Jahren war er eindeutig der Jüngste im Team. Notdürftig ausgestattet mit den kleinsten Größen an Jugendfeuerwehrkleidung die im Bestand zu finden waren, fiel er beim Antreten nicht nur wegen der zu langen Ärmel auf, sondern allein schon wegen seiner Größe. Und, gab es Stress? Nö, Moritz wurde von den anderen sofort und ohne Umstände akzeptiert und war in die Gruppe voll integriert.
Und was sagt Moritz zum Zeltlager: "Mama, nächstes Jahr möchte ich aber nicht bei dir und Papa im Zelt schlafen, sondern bei den anderen!”
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- kaum zu glauben!
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Am Outfit von Leon-Luca, Alias Eleonore-Luisa, wurde gründlich im Zeltlager gearbeitet. Mädels einer anderen Jugendfeuerwehr waren der Meinung, er .....äh...... sie, müsste dringend etwas an seinem oder ihrem Äußeren etwas ändern. Gesagt, getan. Er/sie machte die Begegnung mit einer Enthaarungscreme, ein passender Rock wurde gefunden, ein BH wurde mit der nötigen Oberweite gefüllt und eine Bluse vervollständigte das Bild. Auf Stöckelschuhe wurde aus Sicherheitsgründen verzichtet.
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Das Harrislee-Schild ging als Trophäe in den vorrübergehenden Besitz der Jugendfeuerwehr Amt Hürup über. Verhandlungen über die Rückgabe sind gescheitert. Entweder lag es an den überzogenen Forderungen der Hüruper Jungs und Mädels oder es scheiterte an den unakzeptablen Angeboten aus Harrislee.
Fakt ist, im nächsten Jahr bekommt die Jugendfeuerwehr Harrislee eine Chance, das Bild zurück zu erobern. Bis dahin werden wir an einer Regelung zur Durchführung einer Wasserschlacht arbeiten. Sozusagen die Ottendorfer Konventionen ausarbeiten.
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Den Wettbewerb um das sauberste und ordentlichste Zelt haben Jungs aus der Jugendfeuerwehr Amt Hürup gewonnen. Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Bleibt die Hoffnung, dass von der Motivation Ordnung zu halten, etwas hängen geblieben ist.
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